Who likes Facebook? [update]

Das große Geld senkt den Like-Daumen, die Facebook-Aktie stürzt an der Börse ab. Wahrscheinlich ist das alles heutzutage ein normaler Vorgang: wir Ingenieurskünstler vergeigen den Hauptstadtflughafen und die Götter des Kapitalismus, die sich auf dem Olymp der Wallstreet tummeln,  versemmeln den wichtigsten Börsengang in diesem Jahr.
[update] Die Banken, die Facebook an die Börse brachten, spekulierten lieber auf einen Verlust – ist das gaga!  [/update]
Tja, wer hätte das gedacht, hat der olle Bärtige Recht behalten, die Weltwirtschaftskrise wiederholt sich als Farce! Das ist Slapstick at its best!

Die spannende Frage ist nun, ob nach dem Börsen-Anti-Hype der Facebook-Frust folgt. Ist doch irgendwie nicht so hippig, die ganze Zeit bei einem Looser herum zu lungern. Aber wer Facebook braucht, um sich im Netz bewegen, der braucht auch noch auf den Gang zur Toilette sein Kindermädchen. Die zentralistische Datenkrake ist im Netz so überflüssig wie Muttis Politik.
Vielleicht lösen sich die Probleme gerade von selbst, schön wäre es :-)

22. Mai 2012 von stillewasser
Kategorien: Gesellschaft | Schlagwörter: | 3 Kommentare

Kommentare (3)

  1. Der Börsengang dürfte eigentlich gar keinen Einfluss auf die Nutzung des Netzwerks haben. Die User sind schließlich kaum die, die wirklich die Aktien besitzen.

    • @Wieslawa

      Klar, einen direkten Einfluss gibt es nicht. Was ich meine, ist der Imageschaden, der durch den verpatzten Börsengang entstanden ist. Er ist gewaltig und langfristig und wird sich daher auch auf das Nutzerverhalten auswirken.
      Es fehlt an Alternativen zu Facebook – noch. Doch jeder neue Konkurrent wird gegenüber Facebook jetzt als frischer und unverbrauchter angesehen werden.

  2. I do not like Facebook, too. Ich gehöre zu den sechs Milliarden Menschen, die nicht auf Facebook nach Freund/inn/en suchen.

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