Gesellschaft

(P)ACTA sunt servanda

ACTA ist ein multilaterales Anti-Piraterie-Abkommen und soll internationale Standards zur Durchsetzung von Urheberrechten etablieren. Die Kritiker bemängeln, das Abkommen sei falsch, schädlich und vor allem undemokratisch. Die EU hat das Abkommen unterzeichnet - und das ist auch gut so.

Journaille-Kinder spielen Krieg

Der Krieg ist harmlos. Es macht ein bisschen Bumm und dann fallen die bösen Buben um. Das hat man doch damals, als man noch klein und unschuldig war, tausendmal gespielt. Es ist wie heute beim neusten Kinofilm mit den besten und effektvollsten Gemetzel ever oder beim realistischsten Ego-Shooter aller Zeiten. Menschen zerplatzen, zerfetzen und man fühlt sich gut dabei. Alles völlig harmlos, alles normal.

Die Schuld des armen Mannes

Es war eines der Wunder, die dieses neue technische Dingens, das alle ehrfurchtsvoll das Internet nannten, erst ermöglichte. Vormals geschlossene gesellschaftliche Schichten wurden quasi über Nacht aufgebrochen - allerdings nur kommunikativ. So gab es eine Begegnung, die es früher und später nicht mehr geben sollte: ein Gespräch im virtuellen Raum zwischen Arm und Reich.

Damals, als die Krise der Krisen immer bedrohlicher wurde, fragte der Arme den Reichen verängstigt:

Der Konservatismus lebt!

Mein Herz schlägt links. Ich bin alt genug, um zu sagen: das ist gut so und das bleibt so. Dennoch sehe ich den Konservatismus nicht als Feind, denn ich kann den Wunsch, in einer sicheren, geregelten Welt zu leben, durchaus nachvollziehen und verstehen.

London - eine Stadt implodiert

Nicht erklärbare Nachrichten, verstörende Bilder erreichen uns aus der englischen Hauptstadt.

Ist das Europa?

Mittags um 12 Uhr kommen bis zu 2000 Menschen, am frühen Nachmittag dann 1200 und am Abend noch einmal rund 1000. Es wird darauf geachtet, dass nicht immer die Gleichen in der Schlange stehen. Denn "die Zahl der Bedürftigen nimmt rasant zu", sagt eine der Helferinnen. "Bei den Griechen in den letzten Monaten um 30 Prozent, und wir wissen nicht, ob es dabei bleibt."

99,99 zu 0,01

Eine Krise ist eine intensive Zeit. Die Risse und Brüche legen sorgfältig verborgene und streng gehütete Geheimnisse frei, die sonst niemals das Licht der Welt erblicken würden. Sich in diesen umwälzenden Zeiten im Netz abseits des Mainstreams umher streifen zu dürfen, ist ein kaum in Worte zu fassendes Erlebnis. Überall lauern Überraschungen, jeder Schritt im Netz kann eine neue Welt eröffnen. Das Netz ist ein noch nie da gewesener Erkenntniskatalysator.

Die Agenda 2010 als Vorbotin des Endes der Arbeitsgesellschaft?

Wer etwas informierter die neuesten Arbeitslosenzahlen liest, wird den Sinn dieses Blogs nicht mehr infrage stellen. Denn diese/s/r Blog startete mit einer kritischen Lektüre der Veröffentlichung und Rezeption der Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit, vgl. Angie’s Unterbeschäftigte.

Winterterror

Die Planung war perfekt, die Durchführung grandios. Dieser hinterhältige Terroranschlag der neoliberalen Extremisten wurde lehrbuchhaft vollendet. Wie verkommen muss ein Mensch eigentlich sein, um sich eine solche Perfidie auszudenken? Erst den kompletten Winterdienst, auf der Straße auf der Schiene und in der Luft, mit ökonomischen Massenvernichtungswaffen zu ruinieren, still und heimlich auf den Tag x warten, bis der Winter anfängt und dann die Naturgewalten die Drecksarbeit erledigen zu lassen! Ich muss gestehen, es ist eine geniale Strategie.

Untypisch – aber tatsächlich

Der Bericht in der Süddeutschen Zeitung bringt die Ratlosigkeit und Sprachlosigkeit auf den Punkt,  welche wir auch hier im Forum bei Winnenden erlebt haben: Die Schnellschüsse und Ferndiagnosen bringen nichts. Familiendrama, offenbar betrogene Ehefrau, Sportschützin (!) erschießt Ehemann und erstickt Sohn  mit Plastiktüte.